Die heutige Gemeinde "Markt Hösbach" entstand im Verlauf der Gebietsreform
in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts.

Der Gemeinde Hösbach traten die selbständigen Gemeinden bei:

Wenighösbach am 01.01.1972
Feldkahl am 01.07.1972
Winzenhohl am 01.03.1978
Rottenberg am 01.05.1978

 

 

Hösbach im Mittelalter

 

 

 

1189: Der Name Hösbach wird erstmals erwähnt:
Herman von Hostebach ist Zeuge in einem Rechtsgeschäft für das Stift St. Peter und Alexander in Aschaffenburg.
 
1218 wird die Pfarrei Hösbach der neugegründeten Abtei Schmerlenbach eingegliedert.
In der zweiten Hälfte des 13. Jhts. erscheint Hösbach im sog. Mainzer Koppelfutterregister:

Es muss (wie auch Goldbach und Laufach) jährlich 8 Malter Hafer an den Mainzer Erzbischof liefern.
Der Ort gehört damals zur Centa Ascaffinburg des Mainzer Oberstifts.
Hösbach ist unbestritten Hoheitsgebiet des Mainzer Erzbistums. Die Rienecker Grafen haben jedoch noch Rechte und Besitzungen im Ort.
 
Mitte des 14. Jhts. organisiert das Erzbistum Mainz von Hösbach aus seine Forstorganisation im Spessart. Die sechs "Reitenden Förster" sollen von Hösbach aus den Spessart bereiten. Ihren Lebensunterhalt beziehen sie aus den großen Höfen, den Forsthuben, die den Ort Hösbach damals beherrschen.
Zu Beginn des 30jährigen Krieges wohnen nur noch Leibeigene des Mainzer Erzbischofs in Hösbach.
(1804 kauft sich die Gemeinde insgesamt von der Leibeigenschaft los.)
 

Hösbach vom 17. bis 19. Jahrhundert

 

Der 30jährige Krieg und das damit verbundene Auftreten von Seuchen treffen den Ort schwer:

                            "Seint gewesen vor disem Krieg 75 [Häuser] Undt so viel Underthanen.
                                              Anitzo 17 Häuser , 14 Mann, 1 ledig Mensch." (1651)

Zu dieser Zeit hat der Ort bereits einen Schulmeister: Heinrich Fleck.
 
1762 Bau der barocken Kirche. Ab 1783 ist Hösbach wieder eigene Pfarrei.
Um 1750 hat Hösbach 53 Hofreithen mit durchschnittlich etwa 360 m2.
Darunter sind größere Anwesen, aber auch Bauern, die nur "ein halb heislein" und "ein Viertel Scheuer" besitzen.
Neben den rein bäuerlichen Betrieben gibt es eine Schicht von Nebenerwerbsbauern
(z.B. als Leineweber und Schneider), die auch in die Stadt verkaufen.

1814, beim Übergang an die Krone Bayern besteht Hösbach aus 128 Häusern mit 175 Herdstellen
und1020 Einwohnern.
 
Im 19. Jht. wandelt sich der Ort in eine weitgehend nach Aschaffenburg orientierte Arbeitersiedlung. Parallel dazu laufen, wellenförmig, die Auswanderung nach Amerika sowie der Versuch von Industriegründungen, vor allem im Ortsteil Bahnhof.

NOTFALL -FAX

Durch anklicken des Notruf -Symbols werden Sie zum Dokument weitergeleitet!

Haben sie schon eine Rettungskarte für Ihr Fahrzeug? Wenn nicht Klicken sie das Bild an!!
WetterOnline
Das Wetter für
Hösbach
mehr auf wetteronline.de

    aktualisiert am 13.05.2018

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Freiwillige Feuerwehr Hösbach

Diese Homepage wurde mit 1&1 MyWebsite erstellt.